Außerordentliche Kündigung und Sozialauswahl

Das Bundesarbeitsgericht musste nunmehr über den Fall einer außerordentlichen betriebsbedingten Kündigung entscheiden. In seinem Urteil vom 27.06.2019, 2 AZR 50/19, verwies es darauf, dass bei außerordentlichen betriebsbedingten Kündigungen der Arbeitgeber auch im besonderen Maße versuchen müsse, die Kündigung zu vermeiden. Auf die Verweisung eines internen Stellenbesetzungsverfahrens kann sich die Arbeitgeberseite hier nicht berufen. Dies sei nicht ausreichend. Zudem müsse eine Sozialauswahl nach § 1 Abs. 3 KSchG durchgeführt werden.

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