Gesichtsvisier in der Schule … leider nein

Im Bundesland Rheinland-Pfalz gelten die Bestimmungen der 10. CoBeLVO und dem Hygieneplan für Schulen. Ein Schüler begehrte vor dem Verwaltungsgericht Neustadt a. d. Weinstraße die Zulassung eines Gesichtsvisiers im Wege des Eilrechtsschutzes. Das Verwaltungsgericht teilte mit, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung als mechanische Barriere dazu beizutragen, die Verbreitung durch virushaltige Tröpfchen in die unmittelbare Umgebung zu reduzieren und dadurch andere Personen zu schützen. Deswegen müsse die Mund-Nasen-Bedeckung möglich gut anliegen und gut sitzen, um das Vorbeiströmen von Luft an Rändern der Maske zu verringern. Andererseits sei das vorgelegte Attest nicht ausreichend. Dies müsse eine Aussagekraft dergestalt haben, dass angegeben ist, auf welcher Grundlage der Hausarzt seine Diagnose gestellt habe und wie sich die Krankheit im konkreten Fall darstellt (VGN Neustadt a. d. Weinstraße, Beschluss vom 10.09.2020, 5 L 757/20 NW).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.